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Murmansk e.V. Murmansk Kinder spielen mit ihren hergestellten Handpuppen

Jugend gestaltet 2017, 

    

Über mich

 

Hallo,
ich bin Designerin und Mutter und habe vor mehr als 10 Jahren für meine beiden Kinder eine Kreativschule eröffnet. Das ist ein wunderbarer Ort mit viel positiver Energie und einer Menge kreativer Ideen. Inzwischen sind meine Kinder fast erwachsen, aber das Spiel mit den Kindern und die Förderung des kreativen Gestaltens mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen macht mir immer noch großen Spaß und "erdet mich".Ich sammle besondere Dinge, bearbeite sie und erfreue mich daran. Diese Freude möchte ich mit euch teilen und biete sie euch deshalb an. Ich hoffe, es gefällt euch.

Philosophie

Kreativität ist nachweisbar ganz entscheidend wichtig und gibt Kindern mit einer Förderung in Bild, Sprache und Musik einen nachweisbaren Vorteil. Während meines Studiums habe ich mich intensiv damit beschäftigt und war fest im Glauben, dass die Welt der Kinder, sich zu ihrem Wohl entwickeln würde. Allerdings lehrt mich unser Leben eine andere Realität. Wirtschaftliche Interessen haben sich viel eher durchgesetzt. Kinder brauchen Natur, Zeit und Konzentration, um ihre Erfahrungswelt zu erfassen, zu begreifen und zu verarbeiten. Statt dessen sind sie schon früh einer zeitbestimmten Stadtwelt, einer Medienwelt und einem Konsum ausgesetzt, der sie permanent mit Reizen füttert und Ihre Aufmerksamkeit fordert. Sie verlernen das Vertrauen in Material, in ihre eigenen Fantasiewelt, in ihre Fähigkeit ganz Eigenes, Ursprüngliches zu schaffen, etwas Einmaliges und Unverwechselbares. Sie verlernen ihr eigenes Leben, ihren Rhythmus und ihre Einzigartigkeit zu schätzen. 

Schulkinder bilden heute beim Zeichnen Figuren aus den Medien oder den Computerspielen nach. Auch das Nachahmen ist Teil ihrer Entwicklung. 

 

Aber ich sortiere. 

 

Am Anfang steht unsere Sinneswahrnehmung. Diese wird in unserem Gehirn verarbeitet. Der letzte Sinn der sich bei Babys entwickelt, ist der Sehsinn, da er schon die größte Gehirnleistung fordert. Wir erinnern uns, dass der Geruchssinn, der Tastsinn, das Greifen, das Fühlen und Schmecken schon nach oder kurz nach der Geburt vorhanden sind.

Was passiert beim Sehen?

 

Aktives Erforschen, Wählen, Erfassen des Wesentlichen, Vereinfachen, Abstrahieren, Analyse und Synthese, Ergänzen, Korrigieren und Vergleichen, Kombinieren, Unterscheiden und in Zusammenhang bingen...

 

"Durch die Welt wandert mein Blick, gesteuert von meiner Aufmerksamkeit."

 

Im Sehen und Hören lassen sich mit Formen, Farben, Bewegungen und Tönen sehr bestimmte und komplizierte Raum- und Zeitformen organisieren. Diese zwei Sinne dienen der Intelligenz am besten. Auch modernste Methoden der Gehirnforschung bestätigen immer wieder diese Erkenntnis.

 

Für die Menschheit war zielstrebiges und selektives Wahrnehmen überlebenswichtig und ist es heute noch. Wenn etwas auftaucht oder verschwindet, den Platz wechselt oder seine Form, Größe, Farbe, oder Helligkeit ändert, kann das für Lebewesen große Folgen haben. Dass uns unsere Reaktion über ein fahrendes Auto das Leben rettet,hat auch zur Folge, dass uns die bewegten Bilder von Film und Fernsehen so faszinieren. 

 

Zuerst entsteht die Wahrnehmung, diese wird im Gehirn abgespeichert und immer wieder erinnert und mit neuen Erkenntnissen verglichen. Verarbeitet werden diese Erkenntnisse, in dem ich sie anwende, ausprobiere und neu kombiniere. Das benötigt Zeit, Ruhe und Konzentration. Danach sind diese Dinge verarbeitet, gefestigt, werden im Gehirn abgespeichert, sozusagen in eine Schublade verstaut und beschäftigen uns erst mal nicht weiter. So ergibt sich Raum für neue Eindrücke.

In meinen Kursen gebe ich den Kindern die Zeit sich zu erinnern, und zeige ihnen Wege der Darstellung. Das kann plastisch, bildnerisch oder in Geschichten oder Klängen, Rhythmen oder kombiniert, im Theaterspiel sein.

 

Geben sie sich und ihrem Kind Zeit und Raum , Dinge zu verarbeiten. 

wir bleiben dadurch neugierig, überrascht, begeistert und sind erfüllt von Freude.

 

" Da werde ich glatt neidisch auf mich selbst" war der Ausruf eines Jungen beim ölen seiner fertigen Specksteinskulptur. Und er tanzte durch den Raum und wiederholte den Satz und steckte uns alle mit seiner Begeisterung an. Wie ein ritueller afrikanischer Tanz nach einer gelungenen Jagd. Aber es war sein eigener Erfolg. 

 

Wieviele Bilder und Geschichten und Skulpturen wären ohne diese Kurse nicht entstanden?

 

Macht mit; 

um den Moment zu leben und zu entdecken, der einzigartig ist, für uns und für die Welt.

 

 

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